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Folk! in die Nacht 2008 - Die erste Nacht übererfüllter Hoffnungen
Als am 09.08.2008 gegen 18:50 Uhr eine nicht enden wollende Schlange vor den Toren des Klostergartens auf Einlass wartete, war es nicht zu fassen, dass es sich um das erste Festival dieser Art in der Region handeln sollte. Die Nachfrage sprengte die erhoffte Resonanz um ein Vielfaches. Da der Kartenverkauf dementsprechend etwas länger dauerte, starteten Celtic Minds nach einem kurzen Begrüßungswort erst gegen 20:30 Uhr. In der Dämmerung tanzte sich die Formation um Mandy Riemer in die Herzen des Publikums. So präsentierten sie in guter, alter Manier sowohl Gruppentänze als auch solistische Einlagen. Dabei überzeugten sie durch ihre Leidenschaft am bewegten Fuß (bei scheinbar unbewegtem Oberkörper). Eine halbe Stunde später gaben sie den Staffelstab weiter an die Gastgeber und Stilbegründer des Festivals.Nobody Knows betrat nach einer Umbaupause in der einbrechenden Dunkelheit der Nacht die Bühne und folkte, was das Zeug hält. Erstmalig präsentierten sie sich in 6-Mann/Frau-Besetzung und brachte nun das anwesende Auditorium vor der Bühne von Anfang an zum Tanzen. Klassiker wie „Erlkönig“, „Drunken Peer“ und „Dieing Patrick“ wurden vom Publikum lauthals mitgesungen. Und nebenbei brillierten die Jungfolks mit eindrucksvollen Tanzperformances à la Backstreet Boys. Nach fast einer Stunde übergaben sie an die Cobblestones aus Berlin. Den Jungs mit viel Herzblut und Bier im Leib! Bedauerlicher Weise gab es immer wieder technische Probleme, die von den Berlinern durch eine nahezu kabarettistische Moderation überbrückt wurden. Als sie dann endlich starten konnten, war die Rasenfläche vor der Bühne zwar schon vorbelastet, aber spätestens ab dem ersten Klang ihrer vollen Stimmen war das Aus der Rasenfläche vorprogrammiert. Es wurde getanzt, mitgesungen und sich zugeprostet – alles in guter, irischer Manier. Eine Stunde vor Mitternacht betraten die Osterburger Tippelbrüder endlich die Bühne. Ihr typisch untypischer Sound deutscher Folklore gab nun den Stimmen und wundgetanzten Füßen den Rest. Spätestens zu diesem Zeitpunkt gab es wohl keinen mehr, den es auf dem Hosenboden hielt. Die sechs Chaosfolkloristen aus Osterburg alberten, was das Zeug hielt. Das Publikum lachte und feierte bis sich dann, wenige Minuten vor Mitternacht, die Musiker aller Bands auf der Bühne einfanden, um den Restabend gemeinsam ausklingen zu lassen. Der Jubel schien schier unendlich, das Bier floss in Strömen und der Appetit der Besucher sprengte das Angebot an Knobibrot! Alles in Allem ein Abend der seinem großen Vorbild in Rudolstadt alle Ehre machte, jedoch durch familiäre Zusammengehörigkeit in unserer wundervollen Heimat überzeugt. Also auf ein weiteres! Am 8. August 2009! Eure Unbekannten |
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